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KHS liefert InnoPET TriBlock für Produktionsanlage mit höchster Kapazität in Mitteleuropa
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Streckblasmaschine, Füller und Etikettierer in einem: Eine der neuen Triblock-Anlagen von KHS produziert seit einigen Monaten im ungarischen Albertirsa. Sie steht bei Aquarius Aqua, dem größten Getränkeabfüller für Handelsmarken in Ungarn, und setzt dort Maßstäbe in Sachen Zuverlässigkeit.

Selbst wenn man die Zahlen nüchtern betrachtet wird schnell klar: Aquarius Aqua ist ein junges, innovatives und erfolgreiches Familienunternehmen. 1991 gegründet, beansprucht es heute im ungarischen Mineralwassermarkt mit einem Anteil von rund 30 Prozent bereits die Marktführerschaft. Das gleiche gilt mit rund 40 Prozent Marktanteil im Bereich der Energy Drinks sowie im Segment der aromatisierten Wässer, in dem das Unternehmen sogar einen Marktanteil von 65 Prozent erzielt. Im Bereich der Erfrischungsgetränke liegt es mit 24 Prozent auf Rang zwei im Heimatmarkt. 2007 fusionierte Aquarius Aqua mit Buszesz, einem traditionsreichen Budapester Unternehmen in Familienbesitz, das seit über 150 Jahren sowohl Essige als auch Mineralwässer und Erfrischungsgetränke herstellt. Eine solche Erfolgsgeschichte findet selbst weltweit nicht viel Vergleichbares.

Expansion weiter ausbaufähig

„Mit 100.000 Quadratmetern Produktionsflache und einem Volumen von über 600 Millionen Litern pro Jahr verfügen wir hier in Albertirsa über die Produktionsanlage mit sowohl der höchsten Kapazität als auch der modernsten Ausstattung in Mitteleuropa“, ist sich Andras Dunai, CEO von Aquarius Aqua, sicher.

Pro Tag produziert das Unternehmen drei Millionen Flaschen und füllt 600 Millionen Liter Getränke ab. Insgesamt werden in Albertirsa mehr als 200 verschiedene Produkte hergestellt, die meisten davon Private-Label-Mineralwässer für in Ungarn ansässige Einzelhandelsketten wie Tesco, Penny, Aldi und Lidl. Bei den Wässern beträgt der Anteil der Handelsmarken bisher rund 90 Prozent, bei den kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken sind es 80 Prozent. Das soll sich zukünftig ändern: „Aquarius Aqua wird sich mittelfristig auf den Aufbau von Eigenmarken in diesen Segmenten konzentrieren. Wir wollen eine Premium-Marke schaffen, die wir mit ausgedehnten Sponsoring-Aktivitäten und einer Reihe von wirkungsvollen Marketing-Tools im Markt etablieren werden“, erklärt Dunai selbstbewusst.

Ein erster Testlauf hat sich bereits als erfolgreich erwiesen: Mit Queen wurde eine Softdrink-Marke aus den Achtzigerjahren revitalisiert und mit Produktneuentwicklungen einerseits und umfassenden Marketing-Aktivitäten andererseits neu aufgelegt. Angesichts dieser Investition und des allgemeinen Trends zu Retro-Produkten konnte der Umsatz mit Produkten dieser Marke, zu denen unter anderem ein niedrigpreisiges Cola-Getränk gehört, in den vergangenen drei Jahren verdreifacht werden. „Da ist noch Luft nach oben“, ist Dunai überzeugt. „Den Marktanteil von Queen können wir sowohl in Ungarn und als auch in Mittel- und Osteuropa noch weiter ausbauen, auch mit Hilfe von Produktionsstätten außerhalb Ungarns, mit denen wir unseren Export zusätzlich ankurbeln können.“ Erst kürzlich sind die Vereinigten Staaten und Nigeria als Absatzmärkte für den ungarischen Abfüller hinzugekommen. Wenn ein so entscheidungsfreudiges Unternehmen wie Aquarius Aqua in neue Produktionsanlagen investiert, bedarf es eines genauso reaktionsschnellen und flexiblen Partners.

Neue Technologie revolutioniert

Abfüllbetrieb Vor dem Hintergrund dieser Expansionspläne ist es für Dunai nur logisch, bei der Ausweitung seiner Kapazitäten in erstklassige Technologie zu investieren. „Bei uns hat es Tradition, das neueste Equipment zu erwerben, damit unsere Produktion stets dem Stand der Technik entspricht“, sagt der CEO.

Der jüngst hinzugekommene InnoPET TriBlock von KHS bringt dem Unternehmen viele Vorteile: Das Flaschenhandling ist einfacher als bei einer herkömmlichen Lösung, die Effizienz und die Hygiene steigen deutlich, die Luftförderstrecken entfallen. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Energie sowie Personalkosten, weil die Lösung dank der geringen Strecken zwischen den einzelnen Maschinen von einer Person bedient werden kann. Neu ist auch die spezielle Preglued-Technik für die Etiketten. Sie reduziert zum einen den Instandhaltungsaufwand, da es keine Leimdüsen mehr gibt, die verkleben und gereinigt werden müssen.

Die Technik sorgt außerdem dafür, dass die PET-Flaschen während des gesamten Vorgangs keinerlei Heißleimdämpfen ausgesetzt sind, was die Produktqualität weiter verbessert. Die Etiketten werden mittels der sogenannten Adhesleve-Technologie auf die PET-Flaschen aufgetragen. Bereits vorgeleimte Etiketten werden dabei auf eine Vakuumtrommel geführt, geschnitten und mit der gleichen Trommel auf die Flasche übertragen. Sie verkleben automatisch. Mit dem einzigartigen No-Bottle-No-Label-Prinzip garantiert der TriBlock von KHS einen hohen Wirkungsgrad, da an der Stelle, wo keine Flasche an der Etikettiertrommel vorbeifährt, auch kein Etikett abgelegt wird. Damit beugt die Maschine nicht nur dem Etikettenverlust vor, sondern vermeidet auch Störungen im Ablauf. „Wir stellen auch höchste Ansprüche an die Produktqualität. So, wie wir KHS und seine Prozesse kennengelernt haben, müssen wir uns darüber überhaupt gar keine Gedanken machen“, zeigt sich Dunai mit dem Ergebnis zufrieden. Zu diesem Anspruch passt auch die Möglichkeit eines speziellen Features sehr gut: die Hybridlösung für die Etikettiertechnik. Christian Dinges, Managing Director von KHS Austria und beim Dortmunder Systemanbieter ebenso zuständig für den ungarischen Markt, erklärt: „Während üblicherweise zwei Etikettieraggregate auf der Maschine verbaut werden, kann in diese Anlage ein Etikettieraggregat integriert werden, das sowohl vorgeleimte als auch Heißleim-Rollfed-Etiketten verarbeiten kann.“

Hohe Zuverlässigkeit, hoher Wirkungsgrad

„KHS kann bei Aquarius Aqua mit seiner neuen Technologie punkten – mit einer Linie, die eine besonders kompakte Bauweise mit großer Flexibilität vereint, und die mit Zuverlässigkeit und kurzen Umstellzeiten eine hohe Verfügbarkeit bietet“, erläutert Dinges weiter. Während bei Linien mit verblockten Anlagen üblicherweise eine Effizienz zwischen 90 und 95 Prozent erzielt wird, war bei Aquarius Aqua gleich zu Beginn klar, dass der Kunde sich mit weniger als dem Spitzenwert nicht zufrieden geben würde. In der Tat ging die KHS-Linie mit dem InnoPET TriBlock vor Ort mit einem Wirkungsgrad von 97 Prozent in Betrieb. „Seitdem läuft die Anlage mit der Zuverlässigkeit, die wir mit KHS verbinden. Sie hat sich damit als Benchmark für unseren ganzen Betrieb mit seinen insgesamt fünf Linien etabliert“, betont Dunai.

Ein weiteres technisches Highlight des InnoPET TriBlock ist die Flaschenboden-Kühlung in den Transfersternen: Sie verhindert, dass sich die nach dem Streckblasprozess noch rund 70 Grad warmen Flaschen bei der Befüllung mit dem nur 12 bis 15 Grad aufweisenden Produkt verformen. „Bei KHS erfolgt die Kühlung in Blockmaschinen durch ein Luft-Wasser-Gemisch“, beschreibt Dinges die KHS-Innovation. „Gegenüber der gebräuchlichen Kühlung per Wasserstrahl, die ein Vielfaches an Wasser nutzt, ist das KHS-Verfahren mit einem Verbrauch von nur 1,5 Litern pro Stunde und Düse extrem sparsam.“ Um die hygienische Abfüllung selbst sensibler Produkte wie etwa stillen Mineralwassers zu ermöglichen, wurde die verblockte Anlage in einen Reinraum eingehaust. Im Bereich der Packer und Palettierer schließlich sind Roboter im Einsatz, die flexible Lagenbilder mit und ohne Trennlagen für verschiedene Palettengrössen realisieren können.

Für die Zukunft sieht das ungarische Unternehmen einen Investitionsbedarf vor allem im Bereich der aseptischen Füllung, die Aquarius Aqua für sein gesamtes Sortiment ermöglichen will. Angesichts der sehr guten Erfahrungen soll das gerne erneut mit Unterstützung von KHS geschehen. Denn die Zusammenarbeit habe einfach reibungslos geklappt, so Dunai: „Das war echtes Teamwork zwischen Aquarius und KHS – auf jeder Ebene! Für uns ist es außerdem eine wichtige Erfahrung, ganz neue Technologien einzusetzen, die unseren Abfüllbetrieb revolutionieren.“  

 

Über die KHS-Gruppe

Die KHS-Gruppe ist einer der führenden Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Nonfood-Industrie. Zu den Unternehmen der KHS-Gruppe zählen unter anderem die KHS GmbH, die KHS Corpoplast GmbH, die KHS Plasmax GmbH sowie die NMP Systems GmbH.

Die KHS GmbH mit Sitz in Dortmund produziert an ihrem Stammsitz sowie in Kleve, Bad Kreuznach und Worms moderne Abfüll- und Verpackungsanlagen. KHS Corpoplast und KHS Plasmax bilden am Standort Hamburg die PET-Kompetenz in der KHS-Gruppe ab. Sie entwickeln und fertigen leichte PET-Verpackungen und innovative Beschichtungslösungen. NMP Systems GmbH mit Sitz in Düsseldorf entwickelt und vertreibt als 100-prozentige Tochter der KHS GmbH neue ressourcenschonende Verpackungslösungen für PET-Flaschen.

Die Gruppe verfügt über ein weltweites Produktions- und Servicenetzwerk. 2015 erhielt KHS das Top-100-Siegel als Auszeichnung für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge im deutschen Mittelstand. 2015 realisierte der KHS Konzern auf Basis des Salzgitter Konsolidierungskreises mit 4.871 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,17 Mrd. Euro. Die Unternehmen der KHS-Gruppe sind 100-prozentige Tochtergesellschaften der im MDAX notierten Salzgitter AG.

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